simfy bereitet neue Apps für iPhone und Android-Smartphones vor

Der deutsche Musik-Streaming-Dienst simfy entwickelt neue Apps für Android OS und iOS (Apple), die Anfang des Jahres verfügbar sein sollen. Wir werfen einen Blick auf die Neuerungen.

Logo: simfy
Logo: simfy

Die neuen Versionen der simfy-Apps sollen sich durch ein innovatives Bedienkonzept und eine frisches Design auszeichnen. Zumindest zum Äußeren kann man sich jetzt schon ganz gut ein Urteil bilden. Die neue Gestaltung wirkt aufgeräumt und übersichtlich. Beim Design ist simfy auf der Höhe der Zeit.

Mehr als ein bloßes Update

Unternehmensangaben zufolge handelt es sich bei den neuen simfy-Apps, die für die Betriebssysteme Android und iOS (kommt beim iPhone zum Einsatz) angeboten werden sollen, nicht um verbesserte Versionen der schon erhältlichen Apps. Vielmehr sei der Code vollständig neu geschrieben worden. Ein solches Vorgehen befreit zwar generell von Altlasten, aber die Frage ist bei neu entwickelten Apps immer, wie zuverlässig sie bereits arbeiten. Einen genauen Zeitpunkt, ab dem die neuen Apps für Android und iOS heruntergeladen werden können, nennt simfy noch nicht.

Was bieten die neuen Apps für simfy?

Wir werfen einen Blick auf die Neuerungen anhand von Screenshots der Android-Version. (Die iPhone-Version der neuen simfy-App sieht aber ganz ähnlich aus.)

Neue Sidebar: Auffällig an der neuen simfy-App für Android-Smartphones ist die neue Sidebar, die Dreh- und Angelpunkt der Navigation sein soll. Sie ist von überall zu erreichen. Dazu wischt man einfach von links nach rechts über den Bildschirmrand. So kommt man zum persönlichen Bereich „Meine Musik“, zum „Entdecken“-Bereich und zu den selbst erstellten Playlists.

Grafik: simfy
Grafik: simfy

Entdecken: Musik-Streaming-Portale sind eine großartige Möglichkeit, um neue Bands und neue Songs kennen zu lernen. Schließlich deckt man mit der monatlichen Abo-Gebühr die Möglichkeit, sämtliche Songs anhören zu können, ab. Das sind bei simfy mittlerweile über 20 Millionen. Ähnlich wie beim Desktop-Player werden in diesem Bereich der App Neuerscheinungen und anderes von der Redaktion empfohlen. Die aktuellen Charts finden sich ebenfalls im „Entdecken“-Bereich.

Grafik: simfy
Grafik: simfy

Meine Musik: Was es hier gibt, liegt auf der Hand, die eigene Sammlung natürlich. Sortieren lässt sie sich nach Künstlern, Alben und Titeln. Filter erleichtern die Auswahl. Favoriten und Downloads gehören ebenfalls zu diesem Bereich der App.

Grafik: simfy
Grafik: simfy

Suchen: Wenn man weiß, was man hören möchte, lässt sich in der simfy-App gezielt danach suchen. Über die Sidebar ist die Suche von überall aus erreichbar. Die Suche startet bereits beim Tippen, sodass die ersten Treffer angezeigt werden, bevor man komplette Begriffe eingegeben hat. Gute Idee: Die App merkt sich, wonach zuletzt gesucht wurde und ergänzt zusätzliche Treffer sogar im Hintergrund. So lässt sich später schnell wieder bei dem ansetzen, was man bereits gesucht hat.

Grafik: simfy
Grafik: simfy

Long Tap: Über Kontextmenüs wird der Bedienkomfort bei der simfy-App erhöht. Um sie aufzurufen, lässt man den Finger etwas länger als zum bloßen Antippen nötig auf der jeweiligen Stelle des Displays. Die neue „Long Tap“-Funktion bietet Kontextmenüs bei Alben, einzelnen Liedern, Künstlerseiten und Playlists.

Grafik: simfy
Grafik: simfy

Offline-Modus: Eine gewisse Anzahl Lieder kann bisher schon über die Apps von simfy heruntergeladen werden, um sie ohne Internetzugriff anzuhören. Das ist sinnvoll, um das üblicherweise knapp bemessene Datenvolumen beim mobilen Internet zu schonen. Außerdem steht nicht überall ausreichend schnelles Internet zur Verfügung. Neu ist die Möglichkeit, den Download-Fortschritt beobachten zu können.

Grafik: simfy
Grafik: simfy

Weitere Verbesserungen sind geplant: >>Schon bald wirst du neben Alben und Playlisten auch einzelne Songs offline verfügbar machen können. So schonst du unterwegs dein Datenvolumen und hast schnellen Zugriff auf deine Lieblingssongs<<, schreibt simfy auf einer Informationsseite zu den neuen Apps. >>Außerdem wirst du in der “Aktive Downloads”-Ansicht mehr Kontrolle über das bekommen, was passieren soll. So kannst du dort die Reihenfolge der Downloads ändern oder einzelne Songs aus der Warteschlange entfernen.<<

HD-Cover: Die neuen Versionen der simfy-App bieten Cover-Bilder in hoher Auflösung.

Playlists: Die aktuelle Wiedergabeliste lässt sich anpassen, während schon Musik läuft. Ist man mit der eigenen Mischung zufrieden gewesen, kann man sie anschließend als Playlist aufheben. Zu den Playlists gelangt man über die Sidebar – dorthin gelangt man mit einem Wisch. Vollkommen neue Playlists erstellen, vorhandene umbenennen oder bearbeiten, dafür muss man nicht erst den PC einschalten, das alles lässt sich auch über die App erledigen.

Über Oliver Springer 368 Artikel
Ich bin Blogger und schreibe neben Musik über Themen wie Web 2.0, Mobilfunk und Kaffee.
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