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	<title>Bandscomeback &#187; Rezension</title>
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	<description>The Old&#039;s Just Got Better....</description>
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		<title>The Funk League &#8211; Funky As Usual</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 20:35:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Springer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Retro Corner]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[DJs]]></category>
		<category><![CDATA[Funk]]></category>
		<category><![CDATA[Hip-Hop]]></category>
		<category><![CDATA[The Funk League]]></category>

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		<description><![CDATA[Als The Funk League treten die Produzenten Hugo und Soulbrother Suspect mit einem gemeinsamen Album an, um jazzig-groovigen Hip-Hop-Sound aus den 90ern wieder aufleben zu lassen. &#8220;Funky As Usual&#8221; ist ein wunderbar entspanntes Album, das mit seinem organischen Sound in völligem Kontrast zu den aktuellen Trends im Hip-Hop steht. Relaxt geht es selbst bei den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4348" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><a href="http://bandscomeback.com/files/2012/01/TheFunkLeague-cVinz-Bordier-2_web_560.jpg"><img class=" wp-image-4348 " title="TheFunkLeague-(c)Vinz Bordier-2_web_560" src="http://bandscomeback.com/files/2012/01/TheFunkLeague-cVinz-Bordier-2_web_560-300x225.jpg" alt="The Funk League aus Paris" width="180" height="135" /></a><p class="wp-caption-text">The Funk League aus Paris | Foto via Herzog Promotion</p></div>
<p>Als The Funk League treten die Produzenten Hugo und Soulbrother Suspect mit einem gemeinsamen Album an, um jazzig-groovigen Hip-Hop-Sound aus den 90ern wieder aufleben zu lassen. &#8220;Funky As Usual&#8221; ist ein wunderbar entspanntes Album, das mit seinem organischen Sound in völligem Kontrast zu den aktuellen Trends im Hip-Hop steht.<span id="more-4338"></span></p>
<p>Relaxt geht es selbst bei den schnellen Stücken des Longplayers zu, was nicht zuletzt dem weichen Sound des Albums geschuldet ist. Man sagt ja, eine Schallplatte klinge wärmer als eine CD. Ich war diesbezüglich immer misstrauisch und sehe mich durch &#8220;Funky As Usual&#8221; bestätigt &#8211; gerade weil das Album Schallplatten-Feeling bietet. Ich höre die Stücke als MP3-Dateien, es kann also nicht ein analoger Tonträger sein, der mir den Eindruck vermittelt, ich hätte meine 1210er wieder aufgebaut.</p>
<div id="attachment_4345" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://bandscomeback.com/files/2012/01/Cover_Funky_As_Usual_700.jpg"><img class=" wp-image-4345 " title="Cover_Funky_As_Usual_700" src="http://bandscomeback.com/files/2012/01/Cover_Funky_As_Usual_700.jpg" alt="Cover Album &quot;Funky As Usual&quot; von The Funk League" width="460" height="460" /></a><p class="wp-caption-text">Cover vom Album &quot;Funky As Usual&quot; von The Funk League | Grafik via Herzog Promotion</p></div>
<h3>Klingt wie eine Schallplatte</h3>
<p>Wer weiß, welche Tricks Hugo und Soulbrother Suspect aus ihrer DJ-Erfahrung in die Produktion haben einfließen lassen, um den Sound so hinzubekommen, auffällig ist zumindest das plattentypische Rauschen und leichte Knistern, von dem ich damals wohl nicht geglaubt hätte, ihn einmal zu vermissen. Wir können uns freuen, dass die beiden nach der Zusammenarbeit bei einigen Single-Produktionen für Künstler wie Diamond D und Large Professor ein eigenes Album aufgenommen haben.</p>
<div id="attachment_4363" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://bandscomeback.com/files/2012/01/TheFunkLeague-cVinz-Bordier-1_web_560.jpg"><img class=" wp-image-4363 " title="TheFunkLeague-(c)Vinz Bordier-1_web_560" src="http://bandscomeback.com/files/2012/01/TheFunkLeague-cVinz-Bordier-1_web_560.jpg" alt="The Funk League aus Paris" width="460" height="345" /></a><p class="wp-caption-text">The Funk League aus Paris | Foto via Herzog Promotion</p></div>
<p>Die Rapper Diamond D und Large Professor zählen dann auch zu den Gäste auf &#8220;Funky As Usual&#8221;. Weitere Gäste sind Gift of Gab, Sadat X von Brand Nubian, Abdominal, Andy C von Ugly Duckling, Joyous Juice und Kylie Auldist von der australischen Deep Funk Band The Bamboos.</p>
<h3>Hier passt alles zusammen</h3>
<p>The Funk League ist es gelungen, &#8220;Funky As Usual&#8221; wie aus einem Guss klingen zu lassen, obwohl der Longplayer &gt;&gt;eine Kollektion von Grooves, die die drei jährige Zeitspanne&lt;&lt; ihrer Zusammenarbeit &gt;&gt;zu einem Tag zusammenfasst&lt;&lt; ist, wie es im Pressetext formuliert ist. &gt;&gt;Ein Tag im Leben zweier Funkateers, aber genauso eine Mischung ihrer Lieblingsstücke und Flows, zusammengemischt mit ihrer präzisen Produktions-Trademark, die durch Jazz, Fusion und sogar Brasilianische Musik geprägt ist. Dazu schaffen stimmige Sequenzen von Songs und Interludes durch das gesamte Album eine Atmosphäre, die den Hörer in einen entspannten Klangkosmos eintauchen lassen.&lt;&lt;</p>
<div align="center"><iframe src="http://player.vimeo.com/video/34781497?portrait=0&amp;color=ffffff" frameborder="0" width="400" height="225"></iframe></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Gäbe es nicht den einen oder anderen Vers auf Französisch, käme man beim Hören des Albums nicht auf den Gedanken, dass es sich bei The Funk League um &gt;&gt;&#8221;Rare Groove&#8221; Connaisseure und leidenschaftliche Vinylsammler aus dem östlichen 20. Arrondissement in Paris&lt;&lt; handelt. Teilweise wird auf Gesang und Raps ganz verzichtet, ohne dass einem als Hörer etwas fehlen würde.</p>
<p><iframe style="width: 120px; height: 240px;" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=FFFFFF&amp;IS2=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=6E0000&amp;t=metama-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;asins=B006O46O60" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" align="left" width="320" height="240"></iframe>&#8220;Funky As Usual&#8221; von The Funk League erscheint am 27. Januar 2012 beim Label <a title="Zur Website des Labels" href="http://www.favoriterec.com/" target="_blank">Favorite Recordings</a> (Vertrieb: Indigo/finetunes). Mit einer Spielzeit von nur 43:04 min ist es für heutige Verhältnisse etwas kurz, egal welchen Sound aus früheren Zeiten man hochleben lässt, das kann nicht der Maßstab sein. Dafür gibt es auf &#8220;Funky As Usual&#8221; keine schwachen Tracks als Füllmaterial, auf die man als Musikhörer lieber verzichten würde. Aber es ist schade, dass The Funk League aus kurzen Tracks wie dem 40-Sekünder &#8220;Epilogue&#8221; keine vollwertigen Songs gemacht haben. Dafür gibt es aus künstlerischer Sicht bestimmt einen guten Grund, doch ich bedaure es trotzdem.</p>
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		<title>Jasmin Tabatabai &#8211; Eine Frau</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 17:20:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gerdboettcher</dc:creator>
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		<category><![CDATA[David Klein Orchester]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Mann schreibt über &#8220;Eine Frau&#8221;, eine Musikproduktion mit Frauenthemen über Frauen für Frauen. Denkt Mann zunächst, aber das stimmt nach intensivem Hinhören nicht mehr wirklich. Und da wären wir beim Thema. &#8220;Eine Frau&#8221; mit der Interpretin Jasmin Tabatabai ist keine Mainstream-Mucke, die mal so nebenbei beim Autofahren gehört werden kann. Es ist Musik für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe style="width: 120px; height: 240px;" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=FFFFFF&amp;IS2=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=6E0000&amp;t=metama-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;asins=B0052OZKZY" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" align="left" width="320" height="240"></iframe> Ein Mann schreibt über <strong>&#8220;Eine Frau&#8221;</strong>, eine Musikproduktion mit Frauenthemen über Frauen für Frauen. Denkt Mann zunächst, aber das stimmt nach intensivem Hinhören nicht mehr wirklich. Und da wären wir beim Thema. &#8220;Eine Frau&#8221; mit der Interpretin Jasmin Tabatabai ist keine Mainstream-Mucke, die mal so nebenbei beim Autofahren gehört werden kann.</p>
<p>Es ist Musik für be(sinnliche), melancholische, beschwipste, verliebte Stunden. Für das Entrücken in eine Oasen-Auszeit. Eine Hommage an die 20er Jazz-Zeiten&#8230;oder vielleicht wie Jasmin schmunzelnd im Trailer-Interview verkündet, doch eher Rock &#8216;n&#8217; Roll? Der schweizer Musiker und Produzent David Klein sagt in dem Videotrailer über die Sängerin Jasmin Tabatabai: &#8220;Diese Stimme erzählt dir eine Geschichte ins Ohr, die nur für dich bestimmt ist, und du glaubst diese Geschichte&#8221;. Ja das stimmt, Jasmins Gesang ist pointiert gesetzt, absolut klar und <a href="http://bandscomeback.com/blog/2011/12/18/jasmin-tabatabai-eine-frau/jasmin-tabatabai/" rel="attachment wp-att-3710"><img class="alignright  wp-image-3710" title="Jasmin Tabatabai" src="http://bandscomeback.com/files/2011/12/Jasmin-Tabatabai-247x300.jpg" alt="" width="199" height="250" /></a>authentisch, und damit einfach nur glaubhaft.</p>
<h3>Eine aufwendige Produktion</h3>
<p>Und damit machen wir einen kleinen Ausflug in die technische Welt des Sounds. Aufgenommen wurde &#8220;eine Frau&#8221; in den besten Studios Europas (Telex Studio, Berlin, Volkshaus Studio Basel und Idee und dem Klang Studio Basel). Dazu mit sehr hochwertigen Mikrophonen des Tonmeisters Daniel Dettwiler (für Musiker, unter anderem das Neumann U47, dem heiligen Gral unter den Mikrophonen). Ach, ich werde langsam neidisch! Die String-Arrangements wurden von 45 (!) Streichern des weltweit renommierten Sinfonieorchesters Basel eingespielt, dirigiert von Rainer Bartesch. Die Big Band Arrangements spielten Mitglieder der HR-Big Band ein.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/TXHd3Ps05p4" frameborder="0" width="460" height="315"></iframe></p>
<p>Für die Schauspielerin und Sängerin Jasmin Tabatabai ist <strong>&#8220;Eine Frau&#8221;</strong> ein modernes Liederalbum. Zitat: &#8220;Ich bin eine erwachsene Frau in den 40ern, und so möchte ich auch klingen.&#8221; Diese Produktion hechelt wirklich nicht mit heraushängender Zunge dem Zeitgeist hinterher, wirkt frisch und zeitlos.</p>
<h3>Die Lieder</h3>
<p>Ich beschreibe hier nur die 7 Lieder (insgesamt sind es sonst 11), die uns per Promo-CD zugeschickt wurden. Denn wir möchten genau hineinhören und fühlen, worüber wir schreiben. Nicht einfach nur covern im Sinne des Zeitgeistes.</p>
<p><strong>Augen in der Großstadt</strong></p>
<p>Der flüchtige Augenblick, einem Fremden in der Großstadt kurz in die Augen zu sehen. Wer könnte es für dich sein? Ein Feind, das Lebensglück, ein Kampfgefährte&#8230;er zieht vorüber und man sieht sich nie wieder.  Super reduziert arrangiert, der nachdenkliche Text steht im Vordergrund.</p>
<p><strong>Warum soll eine Frau kein Verhältnis haben</strong></p>
<p>Frauen plaudern im Café darüber, mit wem Madame X und Y ein &#8220;Techtelmechtel&#8221; betreibt. Darunter sind auch ein Löwenjäger und ein Jazzbesenfeger. Flockige Textpassagen und dazu ein lässiger Swingklangteppich.</p>
<p><strong>Eine Frau</strong></p>
<p>Jasmins Gesang beschreibt, was eine wirkliche Frau ausmacht. Männer, unbedingt hingehört, da könnt ihr etwas lernen! Dazu ein fetter Bosa nova-Beat.</p>
<p><strong>Ich weiß nicht zu wem ich gehöre</strong></p>
<p>&#8230;ich bin doch zu schade für einen allein. Wenn ich gerade dir Treue schwöre, wird wieder ein anderer ganz unglücklich sein&#8230;Für mich das schönste Lied der Produktion. Beim ersten Anhören dieser Ballade dachte ich noch, das ist ein trauriges Lied. Doch das stimmt nicht, bei all dem Zweifel und den Fragen im Text, da schimmert trotzdem viel Selbstbewußtsein durch. Dazu ein tolles Saxofonsolo, ein hervorragendes Streicherarrangement, und Jasmins starke, sinnliche Stimme. Von mir eine 1+ dafür!</p>
<p><strong>Ein Brautkleid</strong></p>
<p>Zwei dutzend Ehen, zwei dutzend Kleider, ein Brautkleid war&#8217;s nie&#8230;Eine Frau trägt bei anderen Hochzeiten als Brautjungfer auf und betrachtet diese wieder zerbrechenden Ehen dann wehmütig aus der Ferne. Konträr zu einem traurigen Text ein fröhlicher Swing.</p>
<p><strong>Kann denn Liebe Sünde sein</strong></p>
<p>Kann denn Liebe Sünde sein, wenn man sich küsst?  Nein, auch wenn es nur Sekunden der Freude sein sollten, nein&#8230;es ist keine Sünde.  Es ist dieser Augenblick, der zählt, es ist Leben. Darüber handelt dieser Song, der in den Frühling gehört, lässig begleitet von der Big Band. Und von Jasmin Tabatabai gefühlvoll interpretiert.</p>
<p><strong>Nimm ihn dir</strong></p>
<p>&#8230;du kannst ihn haben. Nimm ihn dir, ich wünsch dir viel Glück. Bitte, bitte, bitte bring ihn nicht zurück! Das hat Witz, und so mancher Nebenbuhlerin würde vor Überraschung die Kinnlade herunterfallen. Nach dem Motto, pack dir meinen Mann ein, und sorg gut für ihn, joh! Musikalisch fröhlich und gesanglich entschlossen, aber locker vorgetragen.</p>
<p>Mein Fazit ist: Eine überaus gelungene, aufwendige Produktion mit einem super Sound. Und für Männer, die starke Frauen lieben!</p>
<p><em><strong>Mehr Infos unter:</strong></em></p>
<p><a title="Jasmin Tabatabai" href="http://www.jasmin-tabatabai.com" target="_blank">Jasmin Tabatabai</a></p>
<p><a title="David Klein" href="http://www.davidklein.tv" target="_blank">David Klein</a></p>
<p><a title="Edel Records" href="http://www.edel.de" target="_blank">Edel Records</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Marla Glen is back !</title>
		<link>http://bandscomeback.com/blog/2011/07/09/marla-glen-is-back/</link>
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		<pubDate>Sat, 09 Jul 2011 12:38:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gerdboettcher</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Marla Glen]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich ist diese Stimme wieder da! Nach Jahren der schaffenden Abstinenz ist eine ausdrucksstarke Sängerin ausserhalb des Mainstreams mit neuen Songs im Koffer unterwegs. Der neue Longplayer HUMANOLOGY ist seit dem Frühjahr 2011 auf dem Markt. Und wenn ein Künstler über einen längeren Zeitraum nichts produziert hat, steht die &#8220;Neue&#8221; unter einem besonderen Focus. Zumal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#038;bc1=FFFFFF&#038;IS2=1&#038;bg1=FFFFFF&#038;fc1=000000&#038;lc1=6E0000&#038;t=metama-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;m=amazon&#038;f=ifr&#038;asins=B004R7Z39A" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0" align="left"></iframe>Endlich ist diese Stimme wieder da! Nach Jahren der schaffenden Abstinenz ist eine ausdrucksstarke Sängerin ausserhalb des Mainstreams mit neuen Songs im Koffer unterwegs. Der neue Longplayer HUMANOLOGY ist seit dem Frühjahr 2011 auf dem Markt. </p>
<p>Und wenn ein Künstler über einen längeren Zeitraum nichts produziert hat, steht die &#8220;Neue&#8221; unter einem besonderen Focus. Zumal Marla Glen 1993 mit ihrem Debütalbum &#8220;This is Marla Glen&#8221; und dem Song &#8220;Believer&#8221; kometenhaft aufgestiegen war. Aber wie das so im Leben ist. Hast du Erfolg, hast du plötzlich viele Freunde und viele &#8220;Freunde&#8221; davon wollen einen grossen Anteil des monetären Kuchens absahnen. Und haben dies auch in diesem Fall getan (siehe auch das zweite Video mit der &#8220;Arte&#8221; Reportage). Plötzlich wachst du nach deiner Erfolgsfeier auf und sämtliche Teller sind leer. Manche Musiker erholen sich davon nicht mehr, geraten in Vergessenheit oder werden nur noch schnell auf eine Best of-Compilation gepresst. </p>
<p>Aber Marla Glen ist eine Kämpfernatur. Das spürt man auf der Bühne, mit welcher Identizität und Inbrunst sie ihre Lieder präsentiert. Da wird die gesamte Bandbreite des menschlichen Lebens von Freud bis Leid dem Zuhörer dargeboten.  </p>
<p>Der Song &#8220;Run and Hyde&#8221; aus dem neuen Album und das dazu gedrehte Video ist ein sehr starkes Portrait von Marla Glen, die mit sich selbst ringt.  &#8220;You can´t run and hide&#8221;, du kannst nicht wegrennen oder dich verstecken, Gott sieht, was du machst&#8230;.</p>
<p><iframe width="480" height="303" src="http://www.youtube.com/embed/d5oBFn3RBZ4" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>In diesem Song steckt sehr viel Wut, Frustration, aber auch durch die funkige musikalische Untermalung ein gehöriger Schuss Hoffnung drin. Überhaupt ist <strong>HUMANOLOGY</strong> eine überraschend frische Produktion. Für mich ein erneutes, starkes Debütalbum, in das man hineinfällt. Die Anspieltipps sind vielfältig, eigentlich alle, aber okay, mir gefallen &#8220;Run and Hyde&#8221; und &#8220;Daddy&#8221; besonders gut.</p>
<p>Das zweite hier ausgewählte Video, produziert von dem Kulturfernsehprogramm Arte aus dem Jahre 2010 zu Ehren des 50jährigen Geburtstages von Marla Glen zeigt einen sensiblen Einblick in ihr derzeitiges Musikerdaseins und die Schattenseiten der Musikindustrie. Newcomer, schaut es euch an!</p>
<p><iframe width="480" height="303" src="http://www.youtube.com/embed/HR2V9uX-y6M" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Wir können nur ganz fest wünschen, das Marla Glen, für mich der weibliche Joe Cocker, die Kraft hat weiterzumachen. </p>
<p><a href="http://bandscomeback.com/blog/2011/04/15/musikmarkt-deutschland-vor-grosbritannien/bcb_logo_wb_100/" rel="attachment wp-att-1719"><img src="http://bandscomeback.com/files/2011/04/BCB_Logo_WB_100.jpg" alt="BCB Logo hell" title="BCB_Logo_WB_100" width="100" height="132" class="alignleft size-full wp-image-1719" /></a> Website: <a href="http://www.marlaglen.net">Marla Glen</a> </p>
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		<title>Gong &#8220;How to stay alive&#8221;</title>
		<link>http://bandscomeback.com/blog/2011/06/24/gong-how-to-stay-alive/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Jun 2011 11:50:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gerdboettcher</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie geil ist das denn!!! Eine Wahnsinnsproduktion, voller Hintergrund, super Plottideen in dieser Geschichte, grandiose Animation, Funk und Dynamik in einer höchsten Dimension. Diese Band gilt es neu zu entdecken und ich kann es kaum erwarten den Artikel fertig zu stellen, um euch diesen Musikschatz zu präsentieren. Genau für diese Momente wurde bandscomeback.com ins Leben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#038;bc1=FFFFFF&#038;IS2=1&#038;bg1=FFFFFF&#038;fc1=000000&#038;lc1=6E0000&#038;t=oliverspringe-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;m=amazon&#038;f=ifr&#038;asins=B002LWJ50G" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0" align="left"></iframe>Wie geil ist das denn!!! Eine Wahnsinnsproduktion, voller Hintergrund, super Plottideen in dieser Geschichte, grandiose Animation, Funk und Dynamik in einer höchsten Dimension. Diese Band gilt es neu zu entdecken und ich kann es kaum erwarten den Artikel fertig zu stellen, um euch diesen Musikschatz zu präsentieren. Genau für diese Momente wurde bandscomeback.com ins Leben gerufen. Wow, genau für solche Kunstwerke. </p>
<p><iframe width="470" height="310" src="http://www.youtube.com/embed/Pw8ZESzpL3M" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Gong wurde ursprünglich 1968 !!! gegründet und sie beweisen, was wirklich gute, experiementelle Musik ausmacht. Sich einfach wieder neu frisch erfinden, jenseits des Mainstreams. Zum quasi 40-jährigen Bandjubiläum entwickelte die Band im Jahre 2009 in Australien das Album &#8220;2032&#8243;. Die zahllos wechselnden Bandmitglieder füllen schon ein Organigramm eines mittelständigen Unternehmens aus. Daher würde die Bandgeschichte hier aufzulisten zu weit führen. Nur soviel sei notiert. Viele verschiedene Musiker im Laufe der Jahre bedeuten auch viele neue stilistische Einflüsse. Von den Gründungsmitgliedern sind bei dieser Produktion nur Daevid Allen (Gitarre und Gesang) und Gilli Smyth (Spacegeflüster) dabei.</p>
<p><a href="http://bandscomeback.com/blog/2011/06/24/gong-how-to-stay-alive/gong-2032/" rel="attachment wp-att-2472"><img src="http://bandscomeback.com/files/2011/06/Gong-2032-150x150.jpg" alt="" title="Gong 2032" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-2472" /></a>&#8220;2032&#8243; ist ein Konzeptalbum &#8211; in diesem Jahr tritt der fiktive Planet Gong in Kontakt mit der Erde. Der Song &#8220;How to stay Alive&#8221; handelt von dem Gedankenaustausch zwischen den ausserirdischen grünen Gnomen und den Erdbewohnern. Sie erklären uns, wie wir überleben könnten und ganz ehrlich unter uns gesagt. Diese Ratschläge hätten wir auch bitter nötig.</p>
<p>Was mir so gefällt an diesem Gesamtkunstwerk? Es gibt soviele Details zu entdecken, es ist schräg und bedarf viel Aufmerksamkeit. Es gibt mir jede Menge Inspirationen für eigene Projekte.</p>
<p>Der Planet Gong ist jederzeit eine Reise wert. Die offizielle Bandwebsite <a href="http://www.planetgong.co.uk">planetgong</a> , ups, schwächelt dagegen.</p>
<p>. </p>
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		<title>Peilomat CD &#8220;IchErzähler&#8221; Release 01.04.2011</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Apr 2011 21:08:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gerdboettcher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bands]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Peilomat]]></category>

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		<description><![CDATA[Da ist er nun, der zweite Longplayer des Deutsch-Rock-Trios &#8220;Peilomat&#8221;. Die Fans mussten fast 4 lange Jahre warten, um den Nachfolger des Erstlingwerks &#8220;Grossstadtkinder&#8221; in den Händen zu halten. Viel ist in dieser Zeit passiert, ich kenne die Band seit 2004 und meine kleine Firma &#8220;Metama&#8221; (siehe Impressum) verkauft exklusiv die Merche-Produkte auf der Band-Website. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#038;bc1=FFFFFF&#038;IS2=1&#038;bg1=FFFFFF&#038;fc1=000000&#038;lc1=6E0000&#038;t=oliverspringe-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;m=amazon&#038;f=ifr&#038;asins=B004NA3MY4" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0" align="left"></iframe>Da ist er nun, der zweite Longplayer des Deutsch-Rock-Trios &#8220;Peilomat&#8221;. Die Fans mussten fast 4 lange Jahre warten, um den Nachfolger des Erstlingwerks &#8220;Grossstadtkinder&#8221; in den Händen zu halten. Viel ist in dieser Zeit passiert, ich kenne die Band seit 2004 und meine kleine Firma &#8220;Metama&#8221; (siehe Impressum) verkauft exklusiv die Merche-Produkte auf der Band-Website. Trotzdem, ich erkläre hier offen und ehrlich meine Meinung zu dieser Scheibe und produziere aus Prinzip kein Verkaufsgeschwaffel.</p>
<p>Ich hatte mich sehr auf die 2-te gefreut, und als ich die Promo-CD auflegte, und mir die 10 Songs (die im Handel erhältliche CD hat 13 Tracks) anhörte, war ich zunächst etwas enttäuscht. Es fehlte mir der Aha-Überraschungseffekt, sicherlich ist die CD guter handgemachter Deutschrock (so ein wenig in Richtung &#8220;Revolverheld&#8221;). Und ich muss erwähnen, aus meiner Sicht liegt die Musik von Peilomat in der Alters-Hauptzielgruppe von 15 bis 25 Jahren. Da liegt ein wenig mein Problem in dieser Rezension; von dieser Altergruppe bin ich rein lenzenmässig mittlerweile &#8220;meilenweit entfernt&#8221;.</p>
<p><a href="http://bandscomeback.com/files/2011/04/PEILOMAT_FOTO3_BY_ALEXANDERMIRSCH.jpg"><img class="size-large wp-image-1860 aligncenter" title="PEILOMAT_FOTO3_BY_ALEXANDERMIRSCH" src="http://bandscomeback.com/files/2011/04/PEILOMAT_FOTO3_BY_ALEXANDERMIRSCH-1024x680.jpg" alt="" width="460" height="305" /></a>Die Peilos beschreiben in den Texten wie in dem Erstlingswerk die Themen erwachsen werden, Liebeskummer und hey, es wird Sommer&#8230;raus mit euch (gute Laune-Lied, leg dich an den Badesee, geniesse dein Leben) in &#8220;Petrus und Rudi Carell&#8221; (wann wird es wieder richtig Sommer). Das ist alles recht solide und musikalisch gut untermalt, hat aber den Nachteil, es ist auf deutsch und wird natürlich direkt textlich, auch von einem &#8220;reiferen&#8221; Publikum, wahrgenommen. Bei englischsprachigen Songs sind die Inhalte oft zweitrangig.</p>
<p>Aber, und das ist für mich ein wesentlicher Aspekt, da gibt es auch die nicht ganz so rockige, ruhigere, besinnlichere Richtung auf dieser CD. Zwei Songs möchte ich dabei hervorheben: &#8220;Du hälst den Regen nicht auf&#8221; und &#8220;Meilenweit&#8221;. Das ist richtig guter Stoff.</p>
<p><object width="460" height="289"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/Fd1TXHww9-Q?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="460" height="289" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/Fd1TXHww9-Q?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Mir gefallen grundsätzlich die Balladen dieser Band am besten, da kommt die gefühlvolle Stimme des Sängers, Gitarristen und Produzenten Florian Peil besonders stark zur Geltung. Das sind wirkliche Highlights auf &#8220;IcHerzähler&#8221; und heben das Ganze auf ein anderes Level. Mein Fazit zu der Produktion, die Peilos werden damit neue Freunde, speziell bei einem jungen Publikum gewinnen.</p>
<p>Der Song &#8220;Du hälst den Regen nicht auf&#8221;, das Gefühl kennt jedermann, egal wieviel Sonnenaufgänge und auch Stürme auch schon selbst erlebt wurden, geht unter die Haut. Dieser Song und auch das dazugehörige Video ist richtig gut und altersbefreit. Noch ein letzter Anspieltipp ist &#8220;Unsterblich&#8221;, da ist die Botschaft verpackt, lebe deinen Blues, aber gib einfach niemals auf, du bist nicht allein&#8230;&#8230;</p>
<p>Eins möchte ich erwähnen. Der Drummer Hennich Marien hat die Band aus persönlichen Gründen freundschaftlich verlassen. Hennich, ich wünsche dir alles erdenklich Gute und viel Erfolg bei deinen neuen Projekten! Den Platz an den Stöcken übernimmt Tobi Danne, (ehemals Drummer bei der ziemlich bekannten Punkband &#8220;Itchy Poopzkid&#8221;).</p>
<p>Wie ein Songtitel proklamiert: &#8220;volle Kraft voraus&#8221;. In diesem Sinne&#8230;.</p>
<p><a href="http://www.peilomat.com">www.peilomat.com</a></p>
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		<title>Yello</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 10:21:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gerdboettcher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Touch Yello&#8221; (2009) Yello, war und ist ein geniales Kunstwerk, auferstanden nach 12 Jahren mit einer neuen CD namens &#8220;Touch Yello&#8221; im Jahre 2009. Mit einem Sound, unverwechselbar mit einer eigenen Tiefe und Sphäre versehen, der in die Ohren eindringt und dem Hirn eine Fülle von eigenen Bildern und Interpretationen hinterlässt. Kühl, aber mit einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#038;bc1=FFFFFF&#038;IS2=1&#038;bg1=FFFFFF&#038;fc1=000000&#038;lc1=6E0000&#038;t=oliverspringe-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;m=amazon&#038;f=ifr&#038;asins=B002N9MK86" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0" align="left"></iframe><strong>&#8220;Touch Yello&#8221; (2009)</strong></p>
<p>Yello, war und ist ein geniales Kunstwerk, auferstanden nach 12 Jahren mit einer neuen CD namens &#8220;Touch Yello&#8221; im Jahre 2009. Mit einem Sound, unverwechselbar mit einer eigenen Tiefe und Sphäre versehen, der in die Ohren eindringt und dem Hirn eine Fülle von eigenen Bildern und Interpretationen hinterlässt. Kühl, aber mit einem Touch &#8220;yello&#8221; Wärme. Elektro Jazz Pop vom Feinsten! Wir sagen; &#8220;twelve points&#8221; from bandscomeback.com goes to Switzerland (interessant ist auch das Interview in <a href="http://www.laut.de/wortlaut/artists/y/yello/index.htm">laut.de</a>).</p>
<p>Ebenfalls sehr gelungen ist die Gestaltung der Yello-Website <a href="http://yello.com">yello.com</a>. Mehr Informationen über diese Kultband findet ihr unter <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Yello">de.wikipedia.org/wiki/Yello</a>. Das Stöbern lohnt sich durchaus&#8230;..</p>
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		<title>Zeltingerband &#8220;Der Retter ist zurück&#8221;</title>
		<link>http://bandscomeback.com/blog/2010/06/28/zeltingerband-der-retter-ist-zuruck/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 09:05:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gerdboettcher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Comeback des Monats]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun ja, retten wird uns die &#8220;Plaat&#8221; auch nicht vor all den musikalischen Retorten-Mutanten aus den diversen Castingshows. Der Titel ist jedoch ein guter Marketing-Gag. Aber eines ist klar, &#8220;Onkel Jürgen&#8221; war und ist ein absolutes kölsches Original. Jürgen Zeltinger blieb sich immer treu. Es ist beruhigend zu wissen, dass es solche Typen und Bands [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ja, retten wird uns die &#8220;Plaat&#8221; auch nicht vor all den musikalischen Retorten-Mutanten aus den diversen Castingshows. Der Titel ist jedoch ein guter Marketing-Gag. Aber eines ist klar, &#8220;Onkel Jürgen&#8221; war und ist ein absolutes kölsches Original. Jürgen Zeltinger blieb sich immer treu. Es ist beruhigend zu wissen, dass es solche Typen und Bands noch gibt. Über 30 Jahre Bühnenerfahrung hat er schon hinter sich gebracht und wer sich für seine ausführliche Biographie interessiert, dem empfehlen wir den Link <a href="http://www.de.wikipedia.org/wiki/Zeltinger_Band">www.de.wikipedia.org/wiki/Zeltinger_Band</a> .</p>
<p><a href="http://bandscomeback.com/files/2010/06/copyright_Jens-Van-Zoest2.jpg"><img class="size-large wp-image-700 alignright" title="copyright_Jens Van Zoest" src="http://bandscomeback.com/files/2010/06/copyright_Jens-Van-Zoest2-682x1024.jpg" alt="" width="172" height="258" /></a></p>
<p>Zeltinger kennt Comebacks, das Auf und Ab im Musikgeschäft zu Genüge. Er ist häufig hingefallen und dann wieder aufgestanden. Und jetzt überrascht uns Jürgen mit einem Plattendeal bei der EMI, dem Produzenten Arno Steffen (dessen Handschrift klar erkennbar ist) und neuen, frischen Liedern. Die neue CD &#8220;Der Retter ist zurück&#8221; ist ähnlich dynamisch wie das Erstlingswerk &#8220;Live im Roxy&#8221; (1979), teilweise ist der punkangetouchte Ramones-Sound erkennbar.</p>
<p>Vorab, die Texte sind klasse, originell und aus dem Leben gegriffen. Und da ist auch unser einziger kleiner Kritikpunkt an dem Gesamtwerk &#8220;Der Retter ist zurück&#8221;. Teilweise geht Jürgens Stimme etwas unter; die Instrumente wirken stellenweise zu dominant in den Vordergrund geschoben. Das Cover und das Booklet (ja, wir sind altmodisch, keine ausgewiesenen Downloader und möchten noch etwas vom Projekt in der Hand haben) speziell die Idee mit den Arbeitsamtstempel &#8220;Unvermittelbar&#8221; auf den Bandmitgliederfotos ist klasse und stimmig, dem &#8220;Typ&#8221; Zeltinger wie auf den Leib geschrieben.</p>
<p>Meine Anspieltipps aus den 12 Tracks sind: &#8220;Unvermittelbar, Deine Ex, Der Schmeichler, Die Hoffnung stirbt zuletzt&#8221;. Der Favoritensong ist &#8220;Politoxologie&#8221;, seht dazu die Story als recht gelungenes Low-Budget-Video.</p>
<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/CgOKyAD9fFY?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/CgOKyAD9fFY?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></p>
<p>Als Bonus gibt es noch eine Bonus-CD, ein Hörbuch, in dem Zeltinger diverse Geschichten basierend aus seinem Kultbuch &#8220;Die Zeltinger Story-Chronik einer Jagd&#8221; erzählt. Das bewegte Leben als Rock´n´ Roller&#8230;..Dies rundet das neue Projekt &#8220;Die Rückkehr des Retters&#8221; wunderbar ab. &#8220;Gesagt, getan.&#8221;</p>
<p>Mehr unter <a href="http://www.zeltingerband.de">www.zeltingerband.de</a></p>
<p><strong>Hier auch der wirklich interessante Pressetext der Zeltingerband zum neuen<br />
Album: „Die Rückkehr des Retters“</strong></p>
<p>Der Mann ist nicht zu übersehen! Zeltinger ist der unangefochtene Schwergewichtschampion der kölschen Rock´n´Roll-Szene. „De Plaat“ (die Glatze) lernte schon früh, sich durchzuboxen, in jungen Jahren kletterte er freilich noch als Mittelgewicht in den Ring. Überhaupt hat der Kölner Kahlkopf als Knabe viel Sport getrieben, häufig fuhr der Junge mit dem Bus zum Schwimmen in die Sportanlage des Müngersdorfer Stadions, davon wird noch die Rede sein.</p>
<p>Passend zu seiner Begeisterung für den Schwimmsport heißt sein aktuelles Album „Die Rückkehr des Retters“. Schon einmal hatte Zeltinger den rheinischen Rock davor bewahrt, in den seichten Gewässern von Prog- und Hippie-Gedudel zu ertrinken. Das war im Jahr 1979 als mit „De Plaat im Roxy &amp; Bunker Live“ der Rock´n´Roll auf Kölsch Einzug in die Domstadt hielt. Mit diesem Album begann eine neue Zeit in Deutschland. Nie zuvor hatte ein schwuler Rocker im Tigerslip die Säle mit Liedern über Sozialamt, Tunten und Straßenstrich zum Kochen gebracht. Schon kurz nach Veröffentlichung pfiffen die Spatzen Zeltingers Schwarzfahrer-Hymne „Müngersdorfer Stadion“ mit ihrem frischen Ramones-Sound von den Dächern.</p>
<p>Bis zu seinem Durchbruch war es freilich ein langer Weg, voll gestellt mit zahllosen Hindernissen. Immerhin hatte man Klein-Jürgens musikalisches Talent schon in der Volksschule an der Trierer Straße entdeckt. „Ich habe im Chor gesungen und Fiedel gespielt. Später habe ich sogar ein Stipendium für die Musikhochschule bekommen“, berichtet Zeltinger. Die Fiedel stellte er irgendwann in die Ecke, stattdessen griff er zu der Gitarre, die ihm sein Vater, ein konserativer Malermeister, geschenkt hatte. „Ich hatte nur noch Beat im Kopf und hing jeden Tag im „Storyville“ am Kaiser-Wilhelm-Ring rum, wo die englischen Bands spielten.“ Eine Lehre als Karosserieschlosser fand ihr Ende, nachdem der Azubi auf die Ohrfeige des Meisters mit einer schulmäßigen rechten Geraden antwortete, die den Lehrherrn zu Boden streckte. Immer wieder riss der Halbwüchsige von Zuhause aus, am Ende landete er im Don Bosco Heim für Schwererziehbare, wo er sexuelle Zudringlichkeiten des Erziehers über sich ergehen lassen musste. Er ergriff die Flucht und trampte mit acht Mark in der Tasche nach Paris, wo ihn die Flics prompt schnappten und zurückschickten. Wenig später musste er der JVA Ossendorf, „wegen Haschisch“, einen Kurzbesuch abstatten.</p>
<p>„Ich war ein rauer Junge“, sagt Zeltinger rückblickend. Immer wieder kollidierten die Vorstellungen von Eltern, Erziehern und Justiz mit seinem unbändigen Freiheitswillen. Allen Widrigkeiten zum Trotz verfolgte Zeltinger seinen Traum vom Musikerleben immer weiter. Er gründete Bands mit anglophilen Namen wie Circle Line und Stonehedge. Schon 1967 sang er auf der Bühne des Londoner Roundhouse Lieder auf Kölsch. In seiner Heimat wollte derartige Lieder niemand hören. „Mit der Idee bin ich nicht durchgekommen, weil jeder, aber auch jeder sagte: Das kannste nit mache´, das hat keine Zukunft“, erinnert er sich. Ein ums andere Mal zog es den rastlosen Rocker auf die Straße, mal reiste er mit seinem Freund Heiner Lauterbach nach Paris, mal driftete er nach Spanien. Er machte Straßenmusik auf Ibiza, betrieb eine Kneipe auf Menorca – doch stets zog es ihn wieder zurück nach Köln.</p>
<p>Zu Karneval 1979 war es soweit, elektrische Gitarren und kölsche Texte fanden auf der Bühne des (alten) Roxy zusammen. „Das halbe Schlagzeug stand auf´m Klo“, wundert sich „de Plaat“ heute noch. Die Sause wurde von Kult-Produzent und Zeltinger-Fan Conny Plank (Kraftwerk, Can, Scorpions, Eurythmics etc.) mitgeschnitten, noch bevor es einen Plattenvertrag ab. Ein Deal ließ nicht lange auf sich warten. Der Z-Mann bestand mangels Girokonto auf „Cäsh innä Täsch“, folglich händigte ihm der Gesandte der Plattenfirma 30.000 Mark in bar aus. „Da bin ich stolz wie Oskar die Hohe Straße runter, nie im Leben hatte ich so viel Geld in der Tasche gehabt.“ Er leistete sich ein Edelfeuerzeug, eine Luxusuhr und einen Urlaub auf Mallorca &#8211; in Herrenbegleitung. Nach seiner Rückkehr forderte Conny Plank sieben weitere Songs, die im Proberaum „Bunker“ aufgenommen wurden. Am Ende stand das explosivste Stück Kölschrock, das die Republik je gehört hatte. „Stüverhoff“ war eine Stricher-Ode zu den Klängen von Lou Reeds „Walk On The Wild Side“, „Panzerfahrer“ entpuppte sich als purer Punk, anhand von „Mein Vater war ein Wandersmann“ wurde ein Volkslied verrockt und mit „Müngersdorfer Stadion“ erschallte schließlich das rebellische Ramones-Cover.</p>
<p>Nach dem durchschlagenden Erfolg des Zeltinger-Debüts legte die „hellste Plaat von Kölle“ nach, bereits ein Jahr später erschien „Schleimig“. Sein „Asi mit Niwoh“ wurde zum nächsten Hit. „In Wahrheit ist an mir gar nix Asi“, sagt Zeltinger heute, „ich habe meine Meinung durchgesetzt, das halten einige für asozial, aber die verwechseln da etwas. Ich war sehr direkt, so wird man gelegentlich auch mal missverstanden.“ 1981 folgte der nächste Streich, „Der Chef“ redete aufs neue Klartext, Nummern wie „Blutsauger“ und „Wichsfigur“ ließen keine Fragen offen. „Wir machen ´ne aggressive Musik und da gehört auch ´ne aggressive Sprache dazu. Sonst würd´ das nicht zusammen passen“, stellt Zeltinger fest. Seine ersten drei Alben hat die EMI kürzlich auf CD herausgebracht, nachdem es sie zuvor nur auf Vinyl gab.</p>
<p>Danach kamen eine ganze Reihe geschmackvoller Studio- und Live-Produktionen des Kölsch-Rock-Dinos, darunter Perlen wie die melodische „Solo Plaat“ (1992), die im Team mit Wolfgang Niedecken von BAP entstand, und das kompakte „Faktor Z“ (1996), das krachenden Hard Rock mit Handkante präsentierte.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://bandscomeback.com/files/2010/06/copyright_Alfred-Jansen.jpg"><img class="size-large wp-image-702 aligncenter" title="copyright_Alfred Jansen" src="http://bandscomeback.com/files/2010/06/copyright_Alfred-Jansen-819x1024.jpg" alt="" width="364" height="455" /></a></p>
<p>Im Jahr 2010 haben Casting-Shows mit ihren Retorten-Poppern die deutsche Musikszene fest im Griff. Höchste Zeit also für „Die Rückkehr des Retters“. Inzwischen hat der Kult-Kölner die Sechzig überschritten, sein 61. Geburtstag wird mit einem Konzert in der JVA Ossendorf gefeiert. Seine Stimme hat in all den wilden Jahren an Ausdruck sogar noch zugelegt. Kraftvoll schmettert er derbe Rocker wie „Unvermittelbar“ und „Frittebud“ ins Mikro und prangert den „Betrug“ von Banken und U-Bahnbauern an. In „Deine Ex“ weint er der Ehemaligen eines Kumpels keine Träne nach, mit „Ich kaufe nix“ zeigt er aufdringlichen Vertretern den Mittelfinger. Gerd Köster untestützte als Gastsänger die Songs „Unvermittelbar“ &amp; „Haute Volée“ und Thommy Engel „Unvermittelbar“ und „Deine Ex“.<br />
In dem verschmitzten Bossa Nova „Der Schmeichler“ zeigt Zeltinger schließlich seinen weichen Kern, mit zartem Schmelz in der Kehle umgarnt er sein hilfloses Gegenüber. Fast alle Lieder wurden ihm von seinem Gitarristen Volker Voigt auf den imposanten Leib geschrieben und von Produzent Arno Steffen &#8211; der schon an „De Plaat im Roxy &amp; Bunker Live“, „Schleimig“ und „Der Chef“ mitgewirkt hatte – mit einem fetten Sound versehen. „Wir machen keine Musik zum Berieseln“, stellt Zeltinger klar, „wir spielen das, was wir wollen.“ Und seine Zukunftspläne? Der Chef braucht nicht lange nachzudenken: „Ich mache Musik bis es nit mehr weitergeht – und dann sehen wir weiter.“</p>
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